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Chef-Betrug
Gefälschte „Chef-E-Mails“, die eine dringende Zahlung fordern — so stoppst du sie.
Freitag um 14:52 Uhr
Freitag um 14:52 Uhr. Eine E-Mail vom „Geschäftsführer“: „Bist du am Rechner? Ich brauche eine diskrete Überweisung bis 15:30 Uhr.“ Das ist Chef-Betrug: Betrüger geben sich als Chef oder Lieferant aus und drängen auf eine dringende Zahlung oder eine neue Kontonummer.
Warnzeichen
- Ein „Chef“ bittet um eine schnelle, geheime Überweisung unter Umgehung der normalen Abläufe.
- Die E-Mail kommt von einer ähnlichen, aber falschen Adresse.
- Ein Lieferant meldet plötzlich eine neue Kontonummer.
- Ein „Chef“ schreibt per SMS: „Kannst du 5 Gutscheinkarten kaufen und mir die Codes schicken? Die sind für Kunden.“ Gutscheincodes sind für Betrüger bares Geld — und diese Variante trifft alle, nicht nur die Buchhaltung.
Sieht das nach dem Chef aus?
Der Name schon — aber eine E-Mail vom eigenen Geschäftsführer kommt von der Firmendomain, nicht von einem kostenlosen Gmail-Konto. Und ein echter Chef bittet nie um eine geheime Eilüberweisung unter Umgehung eurer Abläufe. Bestätige es über einen Kanal, den du selbst wählst.
Mach immer
Bestätige es über einen bekannten Kanal (ruf eine Nummer an, die du kennst — nicht die aus der E-Mail), und halte euren Freigabeprozess für Zahlungen ein.
Merk dir
Das sagt die Forschung
Chef-Betrug hat allein in den USA 2024 gemeldete Verluste von 2,77 Milliarden US-Dollar (rund 2,5 Milliarden Euro) verursacht — die zweitteuerste Betrugskategorie. Es geht um die Manipulation von Menschen, nicht um Schadsoftware: Es gibt selten einen Anhang zum Scannen, daher sind die Bestätigung über einen bekannten Kanal und die Doppelfreigabe von Zahlungen der wirksame Schutz.
Frage 1 von 3
Der „Geschäftsführer“ bittet per E-Mail um eine dringende, diskrete Überweisung. Was tust du?
✓ Richtig!
Sowohl die Antwort auf die E-Mail als auch die Nummer in der Signatur landen beim Betrüger — es fühlt sich nach Kontrolle an, ist es aber nicht. Bestätige nur über einen Kanal, den du selbst wählst.
Frage 2 von 3
Ein fester Lieferant schreibt, er habe eine neue Kontonummer, und bittet euch, diese künftig zu verwenden. Was ist richtig?
✓ Richtig!
Betrüger können von einer gehackten oder nachgeahmten Adresse schreiben — eine Antwort auf die E-Mail landet dann bei ihnen. Ruf eine Nummer an, die euch schon vorher bekannt war.
Frage 3 von 3
SMS von „deinem Chef“: „Kannst du 5 Gutscheinkarten für Kunden kaufen und mir die Codes schicken? Ich sitze in einem Meeting.“ Was tust du?
✓ Richtig!
Gutscheincodes sind für Betrüger bares Geld — und eine Antwort auf die SMS geht direkt an sie. Frag den Chef selbst, über einen Kanal, den du selbst wählst.
Gut gemacht!
Du hast einen der Grundkurse absolviert – den alle kostenlos bekommen.
Mit einem kostenlosen Login:
- Deine Punkte, dein Fortschritt und dein Kursnachweis werden gespeichert.
- Du bekommst Kurse, die auf deine Rolle zugeschnitten sind – nicht nur die Grundkurse.
- Wir schicken dir das Training genau dann, wenn du es brauchst – zum Beispiel als Nachfassaktion nach einer Phishing-Simulation.